EBF Jahresrückblick: Das waren die zentralen Entwicklungen 2019

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In unserem Jahresrückblick fassen wir wichtige Entwicklungen im Bereich Digital Workplace und Enterprise Mobility des Jahres 2019 zusammen und erklären, was Unternehmen in diesem Jahr beschäftigt hat. Wir zeigen auf, welche neuen Möglichkeiten das Unified Endpoint Management mit sich gebracht hat, welche neuen Ansätze es im Bereich IT-Sicherheit und bei der Geräteverwaltung gibt. Außerdem erklären wir, welche Änderungen die diesjährigen Releases von iOS 13 und Android Q bewirkt haben und wie sie diese nutzen sollten.

1. Mobile First war gestern - Gesamtheitliche Verwaltung von Endgeräten in Unternehmen realisieren

Eine Begriffswandlung macht deutlich, wie sich die Geräteverwaltung in Unternehmen verändert hat: Zunächst war vom Mobile Device Management (MDM) die Rede, dann vom Enterprise Mobility Management (EMM) und im Jahr 2019 spricht die Branche vermehrt vom Unified Endpoint Management (UEM).

Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass Grenzen beim Arbeitsplatz der Zukunft immer mehr verschwimmen und Prozesse geräteübergreifend ausgeführt werden. Unternehmen wollen daher nicht mehr nur Mobilgeräte und deren Inhalte und Anwendungen über eine zentrale Plattform verwalten, sondern sämtliche Endgeräte des Unternehmens – vom Mobilgerät bis hin zum Desktop-PC, von iOS und Android bis hin zu macOS und Windows. Dabei ermöglicht der Unified Endpoint Management-Ansatz sowohl eine einfache Bedienbarkeit und ein hochwertiges Nutzungserlebnis für Endnutzer als auch eine deutlich vereinfachte Verwaltung für IT-Administratoren.

2. Zero Password, Full Security – Usability und Sicherheit müssen gewährleistet werden

IT-Sicherheit war auch in 2019 eine zentrale Herausforderung für Unternehmen jeder Größe und wird das auch in den kommenden Jahren sein: IT-Abteilungen sollen dem erhöhten Schutzbedarf sensibler (Unternehmens-)Daten nachkommen, aber auch den hohen Erwartungen der Endnutzer an eine einfache Bedienbarkeit – mit leicht zu handhabenden Passwörtern – gerecht werden. Doch Passwörter alleine sind aufgrund der aktuellen technologischen Weiterentwicklung keine ausreichende Möglichkeit mehr, um Daten zu schützen. Als deutlich sicherer wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) angesehen, bei der zwei voneinander unabhängige Komponenten für den Login abfragt werden. Cyberangriffe bleiben erfolglos, wenn einem Angreifer die zweite Komponente zur Authentifizierung fehlt. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wenden Unternehmen bereits häufig an und stärken so ihre IT-Sicherheit.

Die Entwicklungen in diesem Bereich gehen nun aber noch weiter: in Richtung „Zero Password“. Dies drückt ein Streben nach einer passwortlosen Zukunft aus. Gleichzeitig geht das Konzept des „Zero Trust“ davon aus, dass keinem Nutzer, Gerät oder Anwendungsdienst innerhalb und außerhalb des eigenen Netzwerkes vertraut werden kann, sodass bei jeder Interaktion eine Überprüfung erfolgen muss. Das Konzept stellt für IT-Abteilungen einen Paradigmen- und Kulturwechsel dar. Unternehmen, die beide Grundsätze in ihre Strukturen implementieren möchten, stehen vor bedeutenden Veränderungsprozessen.

Beide Konzepte lösen Probleme, die seit Jahren eine der größten Herausforderungen für IT-Abteilungen darstellen. So wollen Unternehmen Mitarbeitern schon lange ermöglichen, ohne Passwort zu arbeiten, aber dabei gleichzeitig durch Abfrage der Geräteidentität sicherstellen, dass sensible Daten sicher sind – oder andernfalls mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren.

Die Implementierung beider Konzepte ist nun möglich und führt zu einer erheblichen Steigerung der Nutzerakzeptanz von Diensten und Serviceleistungen.

3. Device Lifecycle Management: Integrierte Plattformen eröffnen neue Möglichkeiten

Im Jahr 2019 lassen sich in Unternehmen meist sehr heterogene Geräte- und Systemlandschaften finden. Gleichzeitig bestehen Geschäftsbeziehungen zu einer Vielzahl an Anbietern, die Services rund um diese Geräte erbringen. Das stellt Unternehmen vor enorme Herausforderungen und verursacht einen hohen Verwaltungsaufwand. Die Verteilung von Mitarbeitern auf unterschiedliche Standorte und die zunehmende Internationalisierung von Unternehmen erschweren es für beteiligte Fachabteilungen zusätzlich, hier den Überblick zu behalten.

Device Lifecycle Management-Lösungen setzen genau hier an und ermöglichen es Unternehmen, über eine zentrale Plattform alle Produkte und Services unterschiedlicher Hersteller und Dienstleister zu verwalten. Schnittstellen sorgen dafür, dass sämtliche Systeme integriert werden können. Auf diese Weise können alle Phasen eines Gerätes abgebildet werden: von der Anschaffung über die Benutzung, Verwaltung und Wartung bis hin zu der Entsorgung oder dem Austausch.

4. Produkt-Releases effektiv nutzen

Releases von Betriebssystemen sorgen häufig dafür, dass Veränderungen in den Arbeitsprozessen von IT-Abteilungen anfallen, Dinge vereinfacht oder neue Möglichkeiten geschaffen werden oder ein Anstieg der IT-Sicherheit und der Zufriedenheit der Mitarbeiter erzielt wird.

So sorgte Apple in diesem Jahr mit iOS 13 durch die Einführung des User Enrollment für mehr Privatsphäre bei BYOD-Geräten und ermöglicht Unternehmen dadurch einen verbesserten Umgang mit privaten Geräten von Mitarbeitern. So können IT-Admins unter iOS13 beispielsweise vom Nutzer installierte Apps auf dem Gerät nicht mehr einsehen und managen oder private Dateien, die sich auf dem Gerät befinden, löschen.

Android hingegen hat mit der Einführung von Android Q für eine weitere Einschränkung der Geräteverwaltung über den Device Administrator gesorgt und den Wechsel zu Android Enterprise damit noch dringender erforderlich gemacht.  Android Enterprise bietet eine deutlich bessere Möglichkeit zur Geräteverwaltung für IT-Abteilungen. Mitarbeiter können so zukünftig noch effizienter und sicherer mit Android-Geräten arbeiten.

Weitere Herausforderungen mit der EBF meistern

Neben diesen vier zentralen Entwicklungen können auch weitere Faktoren für Ihr Unternehmen von Bedeutung gewesen sein. Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihre individuellen Anforderungen die richtige ist und helfen Ihnen dabei, Entwicklungen des Marktes aus Sicht Ihrer spezifischen Branchenherausforderung einzuordnen und notwenige Maßnahmen abzuleiten. Auch 2020 wird viele Herausforderungen bereithalten. Lassen Sie uns diese gemeinsam angehen!

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