Wir wollen nachhaltiger werden – eine Reise hat begonnen
Anfang des Jahres 2023 haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, was wir als EBF bisher in Sachen Nachhaltigkeit tun. Die ehrliche Antwort: Zu wenig! Was also tun? Denn wir waren uns einig: Wir wollen zukünftig einen viel größeren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten – weil wir als Gesellschaft vor großen Aufgaben stehen, um uns und zukünftigen Generationen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen, und weil IT-Lösungen und damit auch wir für einen Teil von CO2-Emissionen verantwortlich sind.


Um dem Thema von nun an viel mehr Raum zu widmen, haben wir Mitte 2023 ein Team gegründet, das sich seither kontinuierlich mit dem Thema beschäftigt, Ideen erarbeitet, Aktionen initiiert und die Umsetzung begleitet. Sechs Kolleg:innen aus ganz verschiedenen Bereichen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven haben hierfür zusammengefunden und sich mit viel Motivation, Engagement und Neugier auf den Weg gemacht. 🙂
Wir wissen, dass wir gerade erst am Anfang unseres Weges stehen. Trotzdem möchten wir heute ein paar erste Erfahrungen und Initiativen vorstellen. Denn wir denken, dass wir alle in diesem Bereich ganz viel voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren können – nicht nur innerhalb der EBF, sondern auch weit darüber hinaus. Und wir glauben, dass genau das wichtig ist: dass wir möglichst viele für die Reise begeistern, da es viel mehr als nur den/die Einzelne:n braucht, damit sich wirklich etwas ändert.

Wer schreibt hier
Nadine Hermeling ist Team Lead Marketing bei der EBF und Gründerin vom EBF Nachhaltigkeits-Team. Gemeinsam mit fünf Kollegen widmet sie sich mit viel Leidenschaft und Engagement dem Thema Nachhaltigkeit.
Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit?
Zu Beginn haben wir uns erstmal mit der Frage beschäftigt, was wir unter Nachhaltigkeit verstehen. Diese Frage haben wir unter anderem mit Hilfe der 17 Sustainable Development Goals (SDG) der United Nations beantwortet und waren uns schnell einig: Wir wollen es nicht „nur“ als Klimaschutz verstehen, sondern als Dreiklang aus Ökologie, Sozialem und Ökonomie:
Ökologie:
- Wir wollen uns dafür einsetzen, natürliche Ressourcen zu schonen, Umweltverschmutzung zu vermeiden und Biodiversität zu fördern, um einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.
Soziales:
- Wir wollen uns sozial engagieren und zu mehr Vielfalt und Gleichberechtigung beitragen – in der Gesellschaft und in Unternehmen.
Ökonomie:
- Wir wollen den Nachwuchs fördern und für die IT begeistern, um auch den für uns relevanten Arbeitsmarkt zu stärken, während wir uns beim Wandel der Arbeitswelt, den wir bereits aus technologischer Sicht mitgestalten, stärker auch die kulturellen Aspekte in den Fokus nehmen.
Durch dieses Nachhaltigkeits-Verständnis wollen wir unsere Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft ebenso betrachten wie auf unsere Kolleg:innen, die EBF und unsere Geschäftskontakte und uns vielfältig für eine lebenswerte Zukunft sowie ein verantwortungsvolles Handeln einsetzen.
Aber wo fangen wir an?
Das Nachhaltigkeits-Verständnis haben wir als Nachhaltigkeits-Team in einem Workshop Anfang August gemeinsam erarbeitet und dabei auch überlegt, was wir für unsere Arbeit brauchen, was wir konkret machen und wie wir vorgehen wollen. Die Ideen sprudelten nur so aus uns heraus. Schnell war eine Pinnwand mit vielen bunten Post-its gefüllt.
Aber: Wo sollten wir nun anfangen? Wäre es sinnvoller, erstmal ein paar Grundlagen zu schaffen, Wissen aufzubauen und unseren CO2-Fußabdruck zu bestimmen? Oder sollten wir direkt ein paar Dinge anstoßen, damit im Arbeitsalltag spürbar wird, dass wir uns auf den Weg machen und auch andere mitgerissen werden?
Was der „richtige“ Weg gewesen wäre, können wir gar nicht sagen. Entschieden haben wir uns für eine Mischung daraus. Denn wir hoffen, dass wir so auf der einen Seite unmittelbar eine Veränderung bewirken können, Impulse geben und möglichst viele motivieren, mitzumachen und ihren eigenen Wirkungskreis zu nutzen, um noch mehr Leute, Organisationen, Vereine etc. außerhalb der EBF zu erreichen. Auf der anderen Seite wollen wir auch komplexeren Fragestellungen nachgehen, die nicht mal eben umgesetzt werden können, die viel mehr Wissen erfordern und bei denen wir auch Unterstützung gebrauchen können.
Was haben wir bisher gemacht und in der nächsten Zeit vor?
Wie waren die ersten Schritte für uns?
Mit vielen Fragezeichen versehen!
- Oft wussten wir nicht, wo wir anfangen sollen, wie wir uns die Zeit für die Themen einräumen sollen und ob wir schon genug wissen, um loslegen zu können. Gerade bei komplexeren Themen tauchen meist mehrere dieser Fragezeichen gleichzeitig auf.
Spannend!
- Wir haben viel gelernt und es wartet noch so viel mehr auf uns, was wir voneinander, von Beispielen anderer Unternehmen, von Netzwerken u.v.m. lernen können.
Inspirierend!
- Wir haben gesehen, wie viele Ideen in uns schlummern und wie diese in der Zusammenarbeit immer besser werden.
Verbindend und wachsend!
- Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Kolleg:innen mit Ideen auf uns als Nachhaltigkeits-Team zukommen, dass wir viele begeistern konnten, mit uns an den Initiativen zu arbeiten, und dass die Impulse auch in private Kreise getragen werden.
Leidenschaftlich!
- All das geschieht mit spürbar viel Leidenschaft. So kommt es vor, dass sich am Ende eines Meetings und Arbeitstages alle Teilnehmer:innen weiter angeregt über die Themen unterhalten – weil es so viel zu bewegen gibt, weil so viele Ideen in uns wohnen, weil es ein Gewinn ist, wenn so viele verschiedene Perspektiven zusammenfinden. Das macht Mut und Freude. 🙂
Wir freuen uns, diese so wichtige und gleichzeitig spannende und inspirierende Reise weiterzugehen und werden auch im Blog regelmäßig über unsere Erfahrungen und Initiativen berichten. Vielleicht werden unsere Initiativen ja bei dem ein oder anderen Unternehmen fortgeführt. 🙂
Wenn ihr ebenfalls auf der Reise seid, freuen wir uns, mit euch in den Austausch zu kommen!












