Erster Schritt: Bestandsaufnahme und Planung
Am Anfang eines solchen Projektes ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme essentiell. Zentral ist zunächst der Blick auf die aktuell genutzten Lizenzen: Viele Organisationen verfügen bereits über Intune‑Funktionalitäten, etwa über Microsoft‑ oder EMS‑Suiten – allerdings unterscheiden sich Umfang und Leistungsfähigkeit je nach Lizenzmodell deutlich.
Ebenso wichtig ist es, das bestehende Gerätemanagement zu analysieren: Welche Gerätetypen werden heute verwaltet, welche Systeme sind im Einsatz und wie tief greifen die benötigten Konfigurationen? Während grundlegende Profile für E-Mail, WLAN, VPN oder Apps vergleichsweise einfach in Intune abbildbar sind, erfordern komplexere Szenarien wie App‑Server‑Zugriffe, VPN‑Konzepte oder spezialisierte macOS‑ und Windows‑Funktionen eine genauere Prüfung.
Darüber hinaus sollten Unternehmen berücksichtigen, dass Microsoft‑Updates und neue Features einem festen Cloud‑Zyklus folgen und Prozesse in Intune teilweise anders funktionieren als in klassischen UEM‑Lösungen. Eine saubere Dokumentation, klare Abläufe beim Enrollment und realistische Erwartungen an Funktionsumfang und Troubleshooting sind daher zentrale Erfolgsfaktoren für eine reibungslose Umstellung.