St. Thomas More School

Referenz St. Thomas More School

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So geht Digitalisierung in Schulen

An der St. Thomas More School war Homeschooling dank der EBF und Jamf School in kürzester Zeit reibungslos möglich.

Digitale Schulen sind die Zukunft

Die St. Thomas More School in Allentown, Pennsylvania, USA, hat schon früh erkannt, wie wichtig die Digitalisierung von Schulen ist. 2006 hat sie daher ein „Information Technology Pilot Program“ gestartet und viele Laptops, interaktive Whiteboards und Tablets für die Schule angeschafft und in den Schulalltag integriert. Heute sind ihre 500 Schüler und 45 Lehrer mit rund 600 Apple-Geräten ausgestattet, vor allem mit iPad-Geräten, die den Gerätepool der Schule ergänzen.

Die Schüler – vom Vorschulalter bis zur Mittelstufe – nutzen die Geräte u.a., um multimediale Inhalte zu erstellen, das Programmieren zu lernen oder Animationen und Videos zu produzieren. Sogar das Erforschen von 3D-Druck-Technologien und Entwickeln eines eigenen Online-Spiels gehört zum Lehrplan. Denn der Schule ist es wichtig, dass ihre Schüler auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden und frühzeitig lernen, mit digitalen Geräten umzugehen und sie sinnvoll einzusetzen.

Zur Verwaltung der iPad-Geräte wurde zunächst das Mobile Device Management-System (MDM) Jamf Pro, das ausschließlich auf Apple-Geräte spezialisiert ist, genutzt und im eigenen Rechenzentrum installiert. Dank der Lösung war Tracy Sell, Director of Educational Technology, mit ihrem Team in der Lage, die Geräte auf einfache Weise zu konfigurieren und mit relevanten Daten und Anwendungen auszustatten. Lehrer und Schüler können die Geräte dadurch sinnvoll im Unterricht nutzen.

jamf school solution
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Corona macht schnelles Handeln notwendig

Doch dann kam 2020 die Corona-Krise und machte es von heute auf morgen notwendig, den Schulbetrieb bei Bedarf vollständig aufs Homeschooling umstellen zu können. Für alle Beteiligten war dies eine riesige Herausforderung. Lernen und Lehren musste plötzlich in einer ganz anderen Umgebung und unter ganz anderen Bedingungen stattfinden. Das erforderte nicht nur neue Lernkonzepte, sondern verlangte vor allem auch Technologien, die einen gänzlich digitalen Unterricht möglich machten.

Das Problem an der St. Thomas More School, die im Gegensatz zu vielen anderen Schulen technisch eigentlich sehr gut aufgestellt war: Die lokal installierte On-Premise-Version von Jamf Pro war von zu Hause aus nicht erreichbar. Die Instanz war so konfiguriert, dass Schüler und Lehrer nur darauf zugreifen konnten, wenn sie mit dem Netzwerk der Schule verbunden waren – im von einer Firewall geschützten Bereich. Für den regulären Schulbetrieb war das passend und sorgte für eine hohe Sicherheit und komfortable Bereitstellung aller Services und Apps. Doch Homeschooling war auf diese Weise nicht möglich.

Da die Schule sehr mit den Leistungen der Jamf-Plattform zufrieden war, entschied sie sich für einen Wechsel von einer On-Premise- zu einer Cloud-Version und zeitgleich für einen Wechsel von Jamf Pro zu Jamf School – einer Lösung, die noch fokussierter auf die Bedürfnisse von Schülern, Eltern und Lehrern ausgerichtet ist. Jamf School bietet – neben den Leistungen, die auch bereits über Jamf Pro verfügbar sind – zum Beispiel einen zusätzlichen Service für Eltern, mit dem sie den Zugriff auf installierte Anwendungen, wie beispielsweise Social Media-Apps, bei privat angeschafften Geräten einschränken können. So stellen sie sicher, dass Kinder zu bestimmten Tageszeiten fokussiert mit ihrem Gerät arbeiten können.

Doch wie sollte Jamf School trotz eines fehlenden Zugriffs auf die bestehende Jamf Pro-Instanz konfiguriert werden und ein Wechsel zu Jamf School gelingen? Ohne großen Aufwand und innerhalb weniger Wochen? Schließlich konnte und wollte es sich die St. Thomas More School im so schwierigen Corona-Jahr 2020 nicht leisten, auf digitale Anwendungen zu verzichten. Schüler sollten direkt zum Schulstart nach den Sommerferien in der Lage sein, ihre Ausbildung fortzusetzen. Schnelles Handeln war daher gefragt, um einen vollständig digitalen Schulbetrieb auf die Beine zu stellen.

Lösung

Die EBF ist dank ihrer tiefgreifenden Expertise im Mobility-Umfeld und ihrer hohen Agilität in der Lage, besondere Herausforderungen wie die der St. Thomas More School zu adressieren. Das Team der EBF weiß ganz genau, worauf es ankommt, kann Fallstricke vorab identifizieren und in kürzester Zeit Lösungen für komplexe Anforderungen entwickeln. Dabei greifen die Experten auf unzählige Erfahrungen, ein breites Netzwerk, eigene Produkte und umfassende Beratungskompetenz zurück.

So hat die EBF der Schule nicht nur geholfen, die neue Jamf School-Instanz aufzusetzen und den Wechsel durchzuführen. Sie hat hierbei auch viele Möglichkeiten identifiziert, wie die Administratoren ihren manuellen Aufwand reduzieren können. Nicht nur während des Wechselprozesses, sondern auch in Zukunft. Innerhalb weniger Wochen haben die St. Thomas More School und EBF in einer tollen Zusammenarbeit die neue Mobile Device Management-Lösung Jamf School implementiert und Schülern wie Lehrern einen gänzlich digitalen Unterricht ermöglicht.

01
Vorbereitung der neuen Jamf School-Instanz

Um den Administratoren der St. Thomas More School die Arbeit zu erleichtern, sollte die neue Jamf School-Instanz möglichst genauso aufgesetzt sein wie die alte Jamf Pro-Version. Aufgrund des fehlenden Zugriffs von außen war es jedoch nur auf Umwegen möglich, die Einstellungen des Systems auf sicherem Wege einzusehen und anschließend in der neuen Jamf School-Instanz abzubilden. Dabei ließ sich auch nicht jede Konfiguration 1:1 reproduzieren. Die EBF etablierte daher einige ungewöhnliche Lösungsansätze, sodass eine vergleichbare Verwaltung möglich wurde.

02
Automatisierung von Workflows mit dem Apple School Manager

Im Schulbetrieb der St. Thomas More School herrscht ein reger Wechsel: Zu Beginn eines jeden Schuljahres besuchen neue Schüler die Schule, andere verlassen sie wieder und alle Schüler wechseln die Jahrgangsstufe. Auch während des Schuljahres führen Versetzungen, Umzüge oder ähnliches zu einigen Änderungen. Für das Technologie-Team der Schule bedeutet das Arbeit: Neue Geräte müssen verteilt, alte zurückgenommen werden. Anwendungen müssen neu zugeordnet oder mit Updates versehen werden. Schüler- und Lehrer-Accounts müssen aktualisiert werden.

Das MDM von Jamf kann hierbei sehr nützlich sein, sofern alle Funktionen genutzt werden. Während dies der St. Thomas More School mit den iPad-Geräten bisher sehr gut gelungen war, gab es jedoch noch ungenutztes Potential im Bereich Bildung, das weitere Planung erforderte. Die Experten der EBF erarbeiteten daher verschiedene Verbesserungsvorschläge – angefangen bei neuen Methoden der Kontosynchronisation bis hin zum Export der Daten. Denn erst bei vollständiger Integration der Daten des Apple School Managers mit denen des Student Information Systems kann die Jamf School-Plattform viele der früheren manuellen Prozesse optimieren.

Auf Basis des Konzeptes und der Dokumentation der EBF konnten die dafür notwendigen Daten dank einer gelungenen Zusammenarbeit zwischen den Schuladministratoren und Apple im nächsten Schritt aus dem Student Information System exportiert und im Apple School Manager importiert werden. Hierüber lassen sich von nun an alle Accounts und Klassen verwalten – mit einer automatischen Synchronisierung zur Jamf School-Instanz, was sonst viel manuelle Arbeit erfordert hätte.

Das EBF-Team half dem Technologie-Team der Schule dabei, den Apple School Manager zu konfigurieren, erstellte anschließend die neuen Jamf School-Profile und ordnete sie gemäß ihren Jahrgängen in Gruppen ein. Auf diese Weise wurde sichergestellt, dass alle Schüler und Lehrer nach der Migration Zugriff auf relevante Anwendungen und Daten haben. Ganz individuell – je nach Jahrgangsstufe und Klassenzugehörigkeit.

03
Migration der Geräte mit dem Apple School Manager und EBF Onboarder

Für den eigentlichen Migrationsprozess der Schüler-Geräte wurde der Apple School Manager genutzt. Hierüber können Geräte von Grund auf neukonfiguriert und mit einem Mobile Device Management-System verbunden werden – ohne dass manuelle Schritte notwendig sind. Die EBF-Experten bereiteten die automatische Geräteregistrierung vor und ordneten die Geräte im Apple School Manager dem neuen Jamf School-System zu. So konnten die Administratoren der Schule anschließend alle Geräte wipen, was eine automatische Registrierung am neuen Jamf School-Server bewirkte. Auch beim Verteilen von neuen Geräten werden der Apple School Manager und die automatische Geräteregistrierung zukünftig viel Aufwand ersparen.

Bei den iPad-Geräten der Lehrer konnte die EBF den Migrationsprozess sogar ohne das Zurücksetzen der Geräte durchführen, sodass deren Daten auch nach der Migration automatisch noch vorhanden waren. Hierfür setzte die EBF eine eigens für solche Szenarien entwickelte Lösung, den EBF Onboarder, ein. Dieser macht es möglich, Geräte von einem MDM-System zu einem anderen weitgehend automatisiert zu migrieren – ohne großen Aufwand für Administratoren und Nutzer. Da auch hierfür ein Zugriff auf das Quellsystem nötig gewesen wäre, nutzte die EBF ein weiteres Feature des EBF Onboarder als Workaround und löste das Problem über einen Bulk-Import der E-Mail-Adressen der Lehrer.

04
Ausgiebige Tests und erfolgreiches Homeschooling

Aufgrund der vielen Besonderheiten kam einer initialen Testphase besondere Bedeutung zu. Gemeinsam mit den Administratoren testete die EBF sämtliche Einstellungen und den Ablauf, um sicherzustellen, dass die Migration ohne Probleme ablaufen und sowohl die Verwaltung der Geräte als auch das digitale Lehren und Lernen anschließend wie gewünscht möglich sein wird.

So war es möglich, das Projekt innerhalb von sechs Wochen erfolgreich abzuschließen. Die Schüler und Lehrer der St. Thomas More School waren direkt nach den Ferien in der Lage, den Homeschooling-Unterricht aufzunehmen. Seither haben sie stets die Möglichkeit, digital zu lernen und können die Schulstunden zu Hause genauso erfolgreich durchführen wie vor Ort. Für die Zukunft ist die Schule nun bestens gerüstet und kann digitale Formate in das Schulkonzept einbinden – wann immer es sinnvoll oder notwendig ist.

Warum ist Jamf School für Schulen so gut geeignet?

Jamf School ermöglicht es Administratoren von Schulen, Apple-Geräte aus der Ferne einzurichten, zu verwalten, abzusichern und mit relevanten Daten und Anwendungen auszurüsten und Lehrer und Schüler mit unterschiedlichen Zugriffsrechten auszustatten. Lehrer können mittels Jamf School Teacher App Unterrichtmaterialien auf einfache Weise an ihre Klassen verteilen, durch eine temporäre Einschränkung des Funktionsumfangs während des Unterrichts eine konzentrierte Lernatmosphäre schaffen und Schüler beim Lernen unterstützen. Eltern können durch die Jamf School Parent App bei privat angeschafften Geräten zu bestimmten Tageszeiten dafür sorgen, dass ihre Kinder ohne Ablenkungen lernen können. Und Schüler haben mittels Jamf School Student App Zugriff auf alle relevanten Anwendungen und Dokumente und können diese selbstständig nutzen und bearbeiten. Durch verschiedene Funktionen können sie Kontakt zum Lehrer aufbauen, um Hilfe zu erhalten.

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Dieses Schuljahr wäre ohne die engagierte Unterstützung der Teams von Jamf und EBF nicht möglich gewesen. Dank ihrer professionellen Zusammenarbeit mit unserer Schule waren wir in der Lage, bestmöglich in ein Schuljahr zu starten, das mit vielen Unsicherheiten behaftet war. Ihr Engagement sorgte dafür, dass wir problemlos auf eine technologische Umgebung umsteigen konnten, in der wir unsere Ressourcen effizienter nutzen können, weniger Zeit für die Verwaltung unserer Infrastruktur aufwenden müssen und in der uns die digitalen Werkzeuge zur Verfügung stehen, mit denen wir die Bedürfnisse unserer Schüler und Lehrer am besten erfüllen können.

Tracy Sell

Director of Educational Technology, St. Thomas More School

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