Jahresausblick: Das erwartet IT-Verantwortliche in 2021

IT Jahresrueckblick 2020

Welche Themen werden in 2021 für IT-Verantwortliche und Entscheider wichtig? In unserem Jahresausblick benennen wir Trends, die Sie in Ihrer Jahresplanung für 2021 berücksichtigen sollten.

Ortsunabhängiges Arbeiten

2020 haben Mitarbeiter und Arbeitgeber viele Erfahrungen mit dem Arbeitsmodell Homeoffice gesammelt – die einen zum wiederholten, die anderen zum ersten Mal. Erfahrungen und Meinungen dazu gibt es viele. Klar ist aber: Die Arbeit von zuhause aus wird Unternehmen auch 2021 weiter begleiten und auch nach der Corona-Pandemie ein wichtiges Thema darstellen. Eine im November 2020 durchgeführte Studie von Bitkom Research und viele weitere belegen, dass das Homeoffice – wenn es richtig aufgesetzt ist – viele Vorteile bietet und für Unternehmen ein richtiger Wettbewerbsvorteil sein kann. So werden Mitarbeiter zukünftig auch außerhalb von Krisensituationen gelegentlich von zuhause aus arbeiten wollen. Oder in einer anderen Umgebung: Denn nicht nur in den heimischen vier Wänden, sondern auch im Zug, im Café oder beim Kunden vor Ort soll ein reibungsloser Zugriff auf Unternehmensdaten möglich sein.

IT-Verantwortliche werden in den nächsten Jahren verstärkt mit der Herausforderung konfrontiert sein, dies zu realisieren. Von ihnen wird erwartet, dass sie Usersupport und -administration auch aus der Ferne leisten können und für reibungslose Verbindungen und Zugriffe sorgen. Lösungen wie NetMotion, Zoom oder EBF Files sind daher für viele Unternehmen relevant.

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IT-Sicherheit

Mit der steigenden Bedeutung des mobilen Arbeitsplatzes wird das Thema IT-Sicherheit auch 2021 wieder ein zentrales Thema bleiben. Denn die Cyberangriffe auf Unternehmen und deren sensible Daten sowie die Angriffsmethoden nehmen kontinuierlich zu. Mit einem Anstieg um 15% wuchs bereits 2019 die Anzahl der Cyberangriffe laut Bundeskriminalamt auf rund 100.000 – ein neuer Höchststand.

Und auch die Entwicklungen im Jahr 2020, für das es vom BKA noch keine offiziellen Zahlen gibt, erlauben eine realistische Prognose dessen, was uns in diesem und den nächsten Jahren erwartet: So geben laut einer Studie des IT-Sicherheitsunternehmens Tanium 90% der befragten Unternehmen an, dass der Corona-bedingte Umzug ins Homeoffice einen Anstieg der Attacken ausgelöst hat, da Arbeitsplätze im Homeoffice in vielen Unternehmen zunächst noch nicht annährend so abgesichert waren, wie die im Büro.

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Daher sollten Unternehmen auch 2021 weiter in eine der Bedrohungslage angemessene Absicherung des mobilen Arbeitsplatzes investieren. Mitarbeiter werden in den nächsten Jahren vermehrt außerhalb der Unternehmensnetzwerke arbeiten. Die Unternehmensdaten sollten dort genauso geschützt werden. Hierbei helfen VPNs und Mobile Threat Defense-Lösungen. Und auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter ist so wichtig wie nie. Nutzer sollten lernen, Gefahren beim mobilen Arbeiten zu erkennen und einzuschätzen.

Nutzerfreundliche Authentifizierung

Mit einer erhöhten Sicherheit am mobilen Arbeitsplatz ist es nicht getan. Im Alltag arbeiten Nutzer mit einer Vielzahl an Accounts und Programmen. Wollen sie auf diese aus fremden Netzen zugreifen, werden häufig komplexe Passwörter oder mehrstufige Anmeldeverfahren abgefragt. Solche Authentifizierungsmethoden kosten Mitarbeiter Zeit und Nerven und mindern ihre Produktivität und Zufriedenheit.

Ein wichtiges Ziel sollte es für Unternehmen in 2021 daher sein, beim mobilen Arbeiten den Schutz von sensiblen Daten mit nutzerfreundlichen Arbeitsschritten in Einklang zu bringen.

Durch moderne Technologien ist es heute möglich, den digitalen Arbeitsplatz sowohl sicher als auch nutzerfreundlich zu gestalten. Durch eine Vergabe von Richtlinien kann erreicht werden, dass die Authentifizierungsmethode automatisiert an die jeweilige Situation angepasst wird. Treffen bestimmte Kriterien zu, kann eine Anmeldung sogar ohne Passwort erfolgen – und der Mitarbeiter kann nahtlos weiterarbeiten. In Situationen, die als unsicher eingestuft werden, werden hingegen mehrere Authentifizierungsschritte notwendig. Conditional Access und Zero-Sign-On sind hier wichtige Stichworte.

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Die richtige Geräteverwaltung

2021 finden sich in Unternehmen meist sehr heterogene Geräte- und Systemlandschaften – mit zahlreichen Gerätetypen und Betriebssystemen: von iOS und Android bis hin zu Windows 10 und macOS, darunter unternehmenseigene Geräte ebenso wie BYOD-Geräte. Zur Verwaltung all dieser Geräte samt Anwendungen und Inhalte setzen viele Unternehmen heute bereits ein Unified Endpoint Management-System wie Microsoft Intune, MobileIron, Jamf oder VMware Workspace ONE ein. UEM-Systeme werden für Unternehmen auch 2021 ein wichtiges Instrument sein, um bestehende und neue Herausforderungen zu lösen. Die Systeme entwickeln sich allerdings beständig weiter – und es kommen neue Alternativen hinzu. So hat beispielsweise Google angekündigt, in der ersten Jahreshälfte eine eigene Lösung mit begrenztem Funktionsumfang zum Management von Android-Geräten in kleinen und mittelständischen Unternehmen anzubieten. Und auch Systeme wie Microsoft Intune haben sich in den vergangenen Monaten stark weiterentwickelt und werden derzeit mehr und mehr als mögliche Alternative betrachtet.

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IT-Verantwortliche stehen daher regelmäßig vor der Aufgabe zu evaluieren, ob die eingesetzten Lösungen noch die passenden sind, ob sie richtig eingesetzt werden oder ob gegebenenfalls ein Wechsel zu einem anderen System in Frage kommt. 

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